Vergleich: TYPO3 oder WordPress – welches CMS ist besser? 

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Dennis Hüttner
Waterproof Web Wizard, Member of the Unicorn Squad

TYPO3 oder WordPress? Mit beiden CMS-Systemen lassen sich Websites schnell und leicht erstellen. Aber für welches System sollten Sie sich entscheiden? In diesem Beitrag fassen wir alle Vor- und Nachteile für Sie übersichtlich zusammen, damit Sie am Ende eine gute Entscheidung treffen können.

TYPO3 oder WordPress – eine Frage des Geschmacks oder doch mehr?

WordPress erschien 2003 und wurde ursprünglich als Blog-System entwickelt, da gerade in dieser Zeit die Beliebtheit von Blogs enorm gestiegen war. Mit diesem Ziel konnte das Open-Source-CMS rasch Fans gewinnen. Dank Updates und diverser Plug-ins kann mittlerweile auch WordPress als vollwertiges CMS genutzt werden.

TYPO3 wurde 2001 auf den Markt gebracht und hatte von Anfang an die Erstellung von komplexen Unternehmens-Websites im Fokus. In Deutschland ist TYPO3 daher auch bei Firmen sehr beliebt. Insgesamt gibt es rund 500.000 Nutzer weltweit. Beide CMS basieren übrigens auf der Skriptsprache PHP. 

CMS – eine Definition:CMS bedeutet auf Deutsch Inhaltsverwaltungssystem. Jedoch ist eine Website nicht gleich ein Content-Management-System. Erst wenn die Webseite wächst und Sie zum Beispiel einen Onlineshop oder einen Mitgliederbereich hinzufügen wollen und mehrere Webmaster Zugriff haben sollen, ist ein CMS notwendig. 

Content-Management-Systeme im Vergleich: Welches CMS passt besser zu mir?

TYPO3 oder WordPress – wie so oft ist diese Frage nicht so einfach zu beantworten. Beide CMS haben ihre Vor- und Nachteile. Daher ist es sinnvoll, sich vorab zu überlegen, welches Webprojekt Sie realisieren möchten.

Ein wichtiger Punkt ist die Menge an Content auf der zukünftigen Website. Das sollten Sie bei Ihrer Planung beachten. Gerade WordPress bietet sich für contentlastige Websites an. 

Auch, da der Blog leicht kategorisiert und verschlagwortet werden kann. 

Planen Sie jedoch ein Themenportal mit Hunderten von Unterseiten, dann sollten Sie auf TYPO3 zurückgreifen. Denn dieses CMS bietet Ihnen mehr Optionen bei der Verwaltung und Strukturierung. Das liegt daran, dass die Seitenhierarchie in einer Baumstruktur abgebildet wird. Dadurch ist das Anlegen, Verschieben oder Anordnen von neuen Seiten ganz einfach.

TYPO3 – die Vorteile im Überblick

Zahlreiche bekannte Unternehmen arbeiten mit TYPO3: Dazu gehören zum Beispiel Congstar, Müller Milch, Villeroy & Boch, die Lufthansa sowie das Universitätsklinikum Essen und die Charité Berlin. Das liegt an den zahlreichen Vorteilen, die das CMS-System bietet:

  1. Sicherheit: Regelmäßig überprüft das Sicherheitsteam den Core sowie die Extensions (auf Deutsch: Erweiterungen). Gleichzeitig punktet das CMS-System durch seinen Langzeit-Support, der Sicherheitsupdates für drei Jahre gewährleistet. Eine entsprechende Erweiterung (ELTS) verlängert die Updates.
  2. Geschwindigkeit: TYPO3 ist eines der schnellsten Open Source CMS. Im „annual state of the web report“ vom HTTP Archive hat es einen sogenannten „Median Lighthouse Performance Score“ von 33 erhalten. Damit übertrifft es alle anderen PHP-basierten CMS-Systeme. 

Zu beachten ist hierbei aber auch, dass die Geschwindigkeit einer Website ebenso von anderen Faktoren abhängt. Hier spielt unter anderem der Hoster eine wichtige Rolle. Betrachtet man aber nur das CMS, dann ist TYPO3 eines der Schnellsten. 

  1. Erweiterungen:  Das CMS entwickelt sich kontinuierlich weiter. Das Resultat: eine positive Zentrierung auf die Kunden. Zahlreiche Extensions sorgen dafür, dass das CMS individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten werden kann.
  2. Bedienung: Das CMS ist einfach zu bedienen, wenn man sich erst einmal eingearbeitet hat. 
  3. SEO-Optimierung: Das CMS ist ideal für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) der Website. Das führt zu mehr Reichweite und langfristig zu mehr Kunden. 

WordPress – die Vorteile im Überblick

Auch das WordPress-CMS bietet Nutzern einen leichten und einfachen Einstieg. Besonders eignet es sich für die Blog-Erstellung oder für kleinere Webseiten. Aber auch große Unternehmen wie SAP oder Microsoft nutzen es. Das liegt u. a. an diesen Vorteilen:

  1. Plug-ins: Das CMS bietet eine Reihe von gratis Plug-ins an, mit denen Sie die Webseite individualisieren können. Für jeden Wunsch gibt es das passende Plug-in: Eine Umfrage erstellen, einen Mitgliederbereich einfügen oder einen Onlineshop implementieren, wird so zu einer relativ einfachen Angelegenheit. 
  2. Updates und Wartung: Durch kostenlose Updates ist die Wartung der Webseiten gewährleistet. Bei großen Updates warnt Sie das CMS, vorab eine Sicherung durchzuführen.
  3. Modernes Webdesign: Das CMS besticht durch ein modernes und responsives Webdesign, sodass die Website von allen Geräten aufrufbar ist. Das ist wichtig, weil viele User vermehrt mit dem Handy online sind.
  4. SEO-Optimierung: Das CMS ist genial, wenn es um die SEO-Optimierung geht, da es extra SEO-Plug-ins anbietet.
  5. Installation: Diese ist in nur wenigen Schritten durchgeführt. Hier verraten wir Ihnen, wie Sie schnell und einfach Ihren WordPress Account einrichten.

Die Kosten von WordPress und TYPO3 im Vergleich

Für den Vergleich ist es wichtig, vorab zu sagen, dass Kostenpunkte wie Hoster, Domain, Plug-ins usw. nicht verglichen werden. Generell sind beide Systeme zunächst einmal lizenzkostenfrei. Das heißt, sie können gratis genutzt werden.

Wenn Sie sich für TYPO3 entscheiden und keinen IT-Mitarbeiter haben, sollte sie sich auf zusätzliche Kosten einstellen. Denn an den ein oder anderen Stellen kann man nicht auf die Expertise eines Entwicklers verzichten – außer Sie können coden. Erschwerend kommt hinzu, dass TYPO3 eine eigene Programmiersprache verwendet, die Sie dafür beherrschen müssen.

Im Gegensatz dazu braucht WordPress weniger Entwickler-Know-How und Eingriffe in den Code. Auch Technik-Laien können das CMS selbstständig installieren, einrichten und updaten. Und wenn dennoch mal ein ITler gebraucht wird, gibt es auf dem Markt viele Freelancer, die mit dem System sehr gut zurechtkommen. 

Wird für umfangreichere Anpassungen doch noch Programmierhilfe benötigt, lassen sich bei WordPress tendenziell leichter günstige Dienstleister finden. Und: Unternehmen mit eigener IT-Abteilung können vielfach auf vorhandenes WordPress-Know-how ihrer Mitarbeiter zurückgreifen. 

Fazit: Die TYPO3 Kosten sind meist dadurch erhöht, dass es fundierte IT-Kenntnisse braucht, um die Website so zu individualisieren, wie man es sich wünscht.

Beide Content-Management-Systeme im Vergleich: Welches CMS passt besser zu Ihren Anforderungen?

Prüfen Sie anhand der Tabelle, welche Punkte für Sie relevant sind und wie das jeweilige CMS-System dabei abschneidet (+ = gut / ≠ = mittel / – = schlecht):

TYPO3 oder WordPressTYPO3WordPress
Installation+
Erweiterbarkeit+
Individualisierbarkeit+
Erweiterungskosten++
Lizenzkosten++
SEO++
Community++
Anpassungen Radaktion++
Rechteverwaltung+
Skalierbarkeit+

Fazit: TYPO3 oder WordPress – die Waterproof Web Wizards sind Ihr Ansprechpartner für CMS

TYPO3 oder WordPress – Sie wissen nun, worauf es ankommt. Gerne können Sie diesen Artikel auch an andere weiterleiten, für die er interessant sein könnte. Vielleicht brauchen Sie aber professionelle Unterstützung beim Aufsetzen von WordPress oder TYPO3?

Dann unterstützen wir Sie gerne dabei. Als Webagentur haben wir uns neben dem Einrichten von CMS-Systemen vor allem auf folgende Bereiche spezialisiert:

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Über den Autor

Dennis Hüttner
Waterproof Web Wizard, Member of the Unicorn Squad
Dennis ist ein Webentwickler, der es liebt, zu programmieren und zu innovieren. Er hat eine große Leidenschaft für digitales Marketing und liebt es, Unternehmen durch Online-Marketing zu helfen, zu wachsen. Dennis ist Ehemann und Vater und verbringt seine Freizeit im Fitnessstudio oder mit der Planung des nächsten Projekts.
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